Wind-Strategien: So spielst du bei starkem Wind besseres Golf

Wind lesen lernen

Bevor du einen Schlag im Wind planst, musst du den Wind richtig einschätzen. Wirf Gras in die Luft, beobachte die Fahne und die Baumwipfel. Bedenke: Der Wind in Bodennähe kann anders sein als auf Ballflughöhe. Besonders an der Küste und auf Links-Courses wechselt der Wind ständig.

Gegenwind-Strategie

Die goldene Regel bei Gegenwind: Nimm mehr Schläger und schwinge leichter. Ein weicher 7er-Eisen-Schwung produziert weniger Spin als ein voller 8er – und weniger Spin bedeutet weniger Einfluss des Gegenwinds. Der Punch-Shot mit abgesenktem Finish ist dein bester Freund bei starkem Gegenwind.

Rückenwind nutzen

Bei Rückenwind kannst du aggressiver spielen. Der Ball fliegt weiter und rollt mehr aus. Aber Vorsicht: Auch Spin wird vom Wind verstärkt. Ein Slice wird bei Rückenwind zum Mega-Slice. Spiele eher einen penetrierenden Ballflug und plane die Extrameters bei der Schlägerwahl ein.

Seitenwind meistern

Bei Seitenwind hast du zwei Optionen: Mit dem Wind spielen und den Ball driften lassen, oder gegen den Wind anhalten. Für die meisten Amateure ist es einfacher, den Wind als Verbündeten zu nutzen. Ziele in den Wind und lass den Ball zurücktreiben. Das erfordert Vertrauen, funktioniert aber besser als zu versuchen, gegen den Wind anzukämpfen.

Die richtige Ballwahl bei Wind

Bei windigen Bedingungen sind Bälle mit niedrigerem Spin vorteilhaft. Distanzbälle wie der Callaway Warbird oder der TaylorMade Distance+ fliegen stabiler im Wind als High-Spin Tour-Bälle. Als Lakeball bei BogeyGolf eine günstige Versicherung gegen den Wind.

Wind-Bälle für raue Bedingungen

Bei Wind brauchst du einen Ball mit wenig Spin. Teste den Bridgestone e6 oder Callaway Supersoft als günstige AAA Lakeballs.

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