Srixon Z-Star vs. Soft Feel: Zwei Welten, ein Hersteller
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Srixon Z-Star vs. Soft Feel — zwei Bälle, zwei Zielgruppen
Srixon gehört zu den am meisten unterschätzten Ballmarken: japanische Fertigungsqualität, aber ohne den Markenaufschlag der größeren Namen. Mit dem Z-Star und dem Soft Feel bietet der Hersteller zwei Bälle an, die technisch kaum etwas gemeinsam haben.
Die Kurzfassung
| Z-Star | Soft Feel | |
|---|---|---|
| Aufbau | 3-Piece | 2-Piece |
| Schale | Urethan | Ionomer, weich |
| Kompression | mittel bis hoch | niedrig |
| Spin am Grün | hoch | gering |
| Passt zu | Handicap unter 18, höhere Schwunggeschwindigkeit | Einsteiger, moderate Schwunggeschwindigkeit |
Srixon Z-Star
Der Z-Star ist Srixons Tour-Ball: dreischichtig, mit Urethan-Hülle. Diese Schale ist der Punkt, an dem sich alles entscheidet — sie erzeugt bei Wedge- und Eisenschlägen hohen Spin und damit Stoppwirkung am Grün. Dazu kommt ein weiches, kontrolliertes Gefühl bei Chips und Putts.
Er wird oft als Alternative zum Titleist Pro V1 genannt — in derselben Kategorie, meist zu einem niedrigeren Preis. Wer regelmäßig Grüns anspielt, findet hier viel Ball fürs Geld.
Srixon Soft Feel
Der Soft Feel trägt seinen Namen zu Recht: niedrige Kompression, weiches Schlaggefühl, zweischichtiger Aufbau. Er ist auf geraden Ballflug und Distanz bei moderater Schwunggeschwindigkeit ausgelegt — nicht auf Spin.
Das ist keine Schwäche, sondern Auslegung. Für Freizeitgolfer, die vor allem die Bahn treffen wollen, ist ein Ball mit wenig Seitwärtsdrall nützlicher als einer mit viel Grün-Spin. Wie er sich als gebrauchter Ball schlägt: Srixon Soft Feel als Lakeball.
Der häufigste Fehler bei dieser Entscheidung
Viele wählen den Z-Star, weil er der „bessere" Ball ist. Technisch stimmt das — praktisch nicht unbedingt. Ein Tour-Ball braucht Schwunggeschwindigkeit, um komprimiert zu werden. Bei moderatem Tempo kann der Soft Feel weiter fliegen und sich zugleich angenehmer anfühlen.
Die ehrliche Frage lautet also nicht „welcher Ball ist besser", sondern „welchen kann ich nutzen". Hintergrund dazu: Kompressions-Ratgeber.
Und der Q-Star Tour dazwischen
Srixon hat mit dem Q-Star Tour ein Modell genau zwischen beiden: Urethan-Hülle wie der Z-Star, aber niedrigere Kompression. Für viele Freizeitgolfer mit mittlerem Handicap ist er der sinnvollere Kompromiss — und als gebrauchter Ball eine der günstigsten Möglichkeiten überhaupt, dauerhaft Urethan zu spielen. Ausführlich: Srixon Q-Star Tour im Porträt.
Als Lakeball
Beim Z-Star ist die Ersparnis absolut größer, weil der Neupreis höher liegt. Der Soft Feel ist neu schon günstig — gebraucht landet er bei einem sehr niedrigen Preis pro Ball.
Beide gibt es in Bogey Premium (im Shop Grade A, am Markt AAAA) und Bogey Classic (Grade B, am Markt AAA); zwischen den Stufen liegt kein messbarer Unterschied im Flugverhalten, nur im Aussehen: Qualitätsstufen.
Bogey Premium (im Shop als Grade A ausgezeichnet, marktüblich AAAA bzw. Mint) ist nahezu neuwertig, Bogey Classic (Grade B, marktüblich AAA) zeigt leichte Gebrauchsspuren und spielt sich identisch. Übungsbälle sind ein eigenes Sortiment für Range und Training — keine dritte Qualitätsstufe. Umetikettiert wird nichts. Qualitätsstufen ansehen →
Der praktische Rat: Kauf beide als gebrauchte Bälle und spiel sie neun Löcher gegeneinander. In Bogey Classic kostet der 25er-Pack Z-Star 27,99 €, der 25er-Pack Soft Feel 18,49 € — und die Frage ist danach endgültig beantwortet.
Zum Sortiment: alle Srixon Lakeballs · 50er-Pack · 100er-Großpack
Stand: Oktober 2026