Golfball-Kompression erklärt: Welche Härte passt zu deinem Schwung?

Was bedeutet Kompression beim Golfball?

Die Kompression eines Golfballs beschreibt, wie stark sich der Ball beim Aufprall verformt. Sie wird auf einer Skala von typischerweise 30 bis 110 angegeben. Ein Ball mit niedriger Kompression (z.B. 50) ist weicher und verformt sich leichter, während ein Ball mit hoher Kompression (z.B. 100) härter ist.

Kompression und Schwunggeschwindigkeit

Die Faustregel ist einfach: Je langsamer dein Schwung, desto weicher sollte dein Ball sein. Warum? Ein weicher Ball wird bereits bei geringerer Schwunggeschwindigkeit optimal komprimiert und überträgt die Energie effizient. Ein zu harter Ball bei langsamem Schwung führt zu Distanzverlust.

Niedrige Kompression (30-60)

Ideal für Schwunggeschwindigkeiten unter 135 km/h. Dazu gehören die meisten Damen, Senioren und Einsteiger. Empfehlung: Callaway Supersoft, Bridgestone e6

Mittlere Kompression (60-80)

Passend für Schwunggeschwindigkeiten von 135-160 km/h. Das betrifft die Mehrheit der Freizeitspieler. Empfehlung: Bridgestone e12 Contact, Titleist TruFeel

Hohe Kompression (80-110)

Gedacht für Schwunggeschwindigkeiten über 160 km/h. Typisch für Profis und sehr gute Amateure. Empfehlung: Titleist Pro V1, Bridgestone Tour B X

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