Golf als Hobby starten: Was du wirklich brauchst (und was nicht)

Du möchtest mit Golf anfangen, bist aber unsicher, was du brauchst? Gute Nachricht: Der Einstieg muss weder kompliziert noch teuer sein. Wir räumen mit Mythen auf und zeigen dir, was wirklich zählt.

Der erste Schritt: Platzreife

In Deutschland brauchst du die Platzreife (PE), um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen. Die meisten Clubs bieten Kurse an, die 2-4 Wochen dauern und 200-500 Euro kosten. Du lernst Grundtechnik, Regeln und Etikette. Viele Clubs stellen Leihschläger bereit – du musst also nicht sofort eigene kaufen.

Equipment für den Anfang

Vergiss komplette Tour-Bags für 2000 Euro. Zum Start reichen wenige Schläger: ein Driver, ein Hybrid, Eisen 7 und 9, ein Sandwedge und ein Putter. Gebrauchte Halbsätze gibt es ab 150 Euro. Viele Golfpros empfehlen sogar, mit weniger Schlägern anzufangen, um sich auf die Grundtechnik zu konzentrieren.

Golfbälle: Start mit Lakeballs

Neue Golfbälle für Anfänger zu kaufen ist der größte Anfängerfehler. Du wirst Bälle verlieren – das ist normal und kein Grund zur Sorge. Lakeballs von BogeyGolf in AA- oder AAA-Qualität sind perfekt zum Starten. Für wenige Euro bekommst du genug Bälle für mehrere Runden und kannst entspannt spielen, ohne jeden verlorenen Ball zu betrauern.

Was du NICHT brauchst

Teure Schuhe: Zum Start reichen Sportschuhe mit guter Sohle. Handschuhe von Top-Marken: Ein einfacher Handschuh für 10 Euro tut es auch. Entfernungsmesser: Erstmal mit Platzmarkierungen spielen lernen. Spezielle Golfkleidung: Saubere Sportkleidung mit Kragen reicht auf den meisten Plätzen.

Der wichtigste Tipp

Nimm dir Unterricht. Ein paar Stunden bei einem Golfpro sind die beste Investition, die du als Anfänger machen kannst. Selbst erlernte Fehler sind später schwer zu korrigieren. Und keine Sorge: Golf macht von der ersten Stunde an Spaß – auch wenn der Ball nicht immer dorthin fliegt, wo du willst.

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