Chip vs. Pitch: Wann du welchen Schlag rund ums Grün brauchst
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Der Unterschied: Chip vs. Pitch
Ein Chip ist ein niedriger Schlag mit wenig Fluganteil und viel Rollanteil – wie ein verlängerter Putt mit mehr Loft. Ein Pitch ist ein höherer Schlag mit mehr Flug- und weniger Rollanteil. Die Wahl hängt von der Situation ab: Wie viel Grün hast du zwischen dir und der Fahne? Gibt es Hindernisse zu überspielen?
Die Chip-Technik
Für den Chip: Ball hinten im Stand, Gewicht auf dem vorderen Fuß, Hände vor dem Ball. Schwinge wie beim Putten – Arme und Schultern, minimaler Handgelenkseinsatz. Schlägerwahl: 7er bis 9er Eisen für viel Roll, PW oder SW für weniger Roll. Die Formel: Ein Drittel Flug, zwei Drittel Roll.
Die Pitch-Technik
Für den Pitch: Ball mittig, offene Schlagfläche mit dem Sand Wedge oder Lob Wedge. Kontrollierter Schwung mit Handgelenkseinsatz, Ball fliegt höher und stoppt schneller. Ideal wenn ein Bunker oder Hügel zwischen dir und der Fahne liegt.
Die 60/40-Regel
Im Zweifel: Chippe. Der Chip ist der sicherere Schlag mit weniger Fehlerquellen. Profis schätzen, dass man in 60 Prozent der Situationen rund ums Grün besser chippt als pitcht. Nur wenn du ein Hindernis überspielen musst, greife zum Pitch.
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