Callaway Chrome Soft vs. Supersoft: Welcher Lakeball passt zu dir?

Callaway Chrome Soft vs. Supersoft — der Vergleich

Callaway bietet mit dem Chrome Soft und dem Supersoft zwei sehr unterschiedliche Bälle an, die oft verwechselt werden — der ähnliche Name legt Nähe nahe, die es technisch nicht gibt. Dieser Vergleich ordnet beide ein.

Die Kurzfassung

Chrome Soft Supersoft
Aufbau 4-Piece 2-Piece
Schale Urethan ionomer, weich
Kompression mittel sehr niedrig
Spin am Grün hoch gering
Fehlerverzeihung mittel hoch
Passt zu mittleren bis niedrigen Handicaps Einsteigern, moderaten Schwunggeschwindigkeiten

Callaway Chrome Soft

Der Chrome Soft ist Callaways Tour-Ball: vierschichtiger Aufbau mit Urethan-Hülle. Diese Schale ist der entscheidende Unterschied — sie erzeugt bei Wedge- und Eisenschlägen deutlich mehr Spin, was Stoppwirkung am Grün bedeutet. Dazu kommt ein weiches Schlaggefühl trotz Tour-Ausrichtung.

Er lohnt sich, wenn du regelmäßig Grüns anspielst und Kontrolle über die Rolle brauchst. Bei sehr moderater Schwunggeschwindigkeit spielst du seine Stärken dagegen kaum aus. Wer schnell schwingt und mit dem Driver zu viel Spin erzeugt, sollte sich die spinärmere Variante ansehen: Chrome Soft X LS.

Callaway Supersoft

Der Supersoft ist einer der meistverkauften Golfbälle überhaupt — und trägt seinen Namen zu Recht. Mit einer der niedrigsten Kompressionen am Markt lässt er sich auch bei moderatem Tempo gut komprimieren. Der zweischichtige Aufbau reduziert Seitwärtsdrall, der Ball fliegt betont gerade.

Was er nicht kann: viel Spin am Grün. Das ist keine Schwäche, sondern Absicht — für die Zielgruppe ist gerader Flug wichtiger als Stoppwirkung. Welche Supersoft-Varianten es gibt (Supersoft, MAX, Magna) und wie sie sich unterscheiden: Callaway Supersoft als Lakeball.

Der häufigste Denkfehler

Viele halten den Supersoft für die „günstige Version" des Chrome Soft. Das stimmt nicht — es sind Bälle für unterschiedliche Spieler. Wer mit moderater Geschwindigkeit schwingt, spielt mit dem Supersoft häufig weiter als mit dem Chrome Soft, weil er den härteren Ball nicht ausreichend komprimiert. Mehr dazu im Kompressions-Ratgeber.

Als Lakeball

Beim Chrome Soft ist die Ersparnis absolut größer, weil der Neupreis höher liegt. Der Supersoft ist neu schon günstig — als Lakeball landet er bei einem sehr niedrigen Preis pro Ball, was ihn für Einsteiger besonders attraktiv macht.

Beide gibt es in Bogey Premium (im Shop als Grade A ausgezeichnet, am Markt AAAA) und Bogey Classic (Grade B, Markt: AAA). Zwischen den Stufen liegt kein messbarer Unterschied im Flugverhalten: Qualitätsstufen.

So heißen die Stufen bei bogeygolf
Bogey Premium (im Shop als Grade A ausgezeichnet, marktüblich AAAA bzw. Mint) ist nahezu neuwertig, Bogey Classic (Grade B, marktüblich AAA) zeigt leichte Gebrauchsspuren und spielt sich identisch. Übungsbälle sind ein eigenes Sortiment für Range und Training — keine dritte Qualitätsstufe. Umetikettiert wird nichts. Qualitätsstufen ansehen →

Und wenn du unsicher bist?

Dann teste beide. Genau das machen Lakeballs bezahlbar — statt zweimal 50 Euro für je ein Dutzend Neubälle auszugeben, vergleichst du sie zum Bruchteil der Kosten auf demselben Platz.

Zum Sortiment: alle Callaway Lakeballs · 50er-Pack · 100er-Großpack

Stand: Oktober 2026

Zurück zum Blog